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SUMMARY:Raus zum Antikriegstag am 1.September
DESCRIPTION:Was hast du davon\, dass Krieg geführt wird? Profitierst Du\, deine Familie\, deine Kolleg:in oder die Menschen an der Supermarktkasse\, dass anderswo ganze Stadtviertel durch Bombenhagel ausgelöscht werden? Würdest du dir das für deine Freund:innen wüschen? \nDie Antwort ist: Nein. Unsere Klasse hat kein Interesse am Krieg. Nicht der Pfleger im Altenheim\, nicht die Beschäftigte in der Produktion\, nicht die Eltern\, die ihren Kindern eine Zukunft bieten wollen. Weder hier bei uns\, noch anderswo. \n\nWir sollten uns deswegen auch nicht auf die Seite derjenigen stellen\, die diese Kriege anheizen. Nicht auf Seiten der Rüstungsindustrie und Konzerne\, die vom Tod profitieren. Nicht auf die Seite der Kapitalist:innen\, denen das Wohl der Menschen egal ist. Nicht auf die Seite derer\, die Massenvergewaltigungen von Frauen als Kriegswaffe einsetzen oder das Patriarchat\, Frauenarmut und Rassismus nur verstärken. Nicht auf Seiten von Regierungsparteien\, die ihren Kurs auf Krieg und kapitalistische Konkurrenz setzen. \n\n50\,3 Milliarden im Bundeshaushalt und 100 Milliarden Sondervermögen für das Militär sind da\, aber für die öffentliche Infrastruktur\, Kindergrundsicherung\, den ÖPNV\, Kliniken und Krankenkassen\, die kaputt gespart wurden\, ist kein Geld da? Das sind falsche Prioritäten. \n\nWir sollten die Kriege stoppen\, bevor sie beginnen. Und das ist jetzt! Die kriegerische Politik Deutschlands und des Westens hat das Potential uns in einen Krieg von globalem Ausmaß hineinzusteuern. Um Konkurrenten wie China und Russland zu schwächen\, ist der Westen zu Vielem bereit. Wenn Deutschland Krieg führt\, sterben an der Front weder Politiker:innen noch die Bosse der Rüstungsindustrie. Sie zahlen nicht die Rechnung\, sondern Arbeiter:innen aus allen Ländern müssen mit dem Tod herhalten. Es braucht Protest gegen Kriegspolitik und ein aktives Einbringen für sinnvolle gesellschaftliche Veränderungen: Für eine Welt in der nicht die Profite einzelner und nicht die  Rüstungskonzerne über uns entscheiden\, sondern in der wir unser eigenes Schicksal in die Hand nehmen\, uns organisieren und vereint den nächsten Schritt gehen. \n\nDeshalb kommt am 1. September\, dem Antikriegstag\, mit auf die Straße!\nGegen Kriege und Aufrüstung!\nFlyer als PDF\n\nUnterstützer:innen: Aktionstreffen Klimagerechtigkeit (ATK)\, Aktionsbündnis 8.März\, Arbeitskreis Internationalismus Stuttgart (AKI)\, DKP Stuttgart\, feminsts for jina\, Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart\, Offensive gegen Aufrüstung\, Revolutionäre Jugend Stuttgart\, Solidarität und Klassenkampf\, Young Struggle Stuttgart
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SUMMARY:Veranstaltung mit Aktivist*innen aus Chile: 1973 Militärputsch\, 2019 Aufstand und heute? 50 Jahre Widerstand und Repression
DESCRIPTION:Freitag\, 29. September\, 19 Uhr\, Linkes Zentrum Lilo Herrmann \n\n\n\nVor 50 Jahren stürzte die Militärjunta um Augusta Pinochet mit Unterstützung der USA die Regierung von Salvador Allende\, der den Versuch unternommen hatte\, auf demokratischen Wege eine sozialistische Gesellschaft zu verwirklichen. Pinochet trieb Allende nicht nur in den Selbstmord\, sondern richtete auch eine der blutigsten und repressivsten Diktaturen Südamerikas ein\, unter anderem gekennzeichnet durch die „Desaparecidos“\, die Verschwundenen. Daraufhin wurde Chile zum ersten Versuchslabor des Neoliberalismus\, auf Kosten der Zivilgesellschaft. Gezeichnet durch dieses Leid\, kam es 2019 zu sozialen Aufständen in denen die feministische Bewegung und die kämpfende Studierendenschaft eine zentrale Rolle spielte und durch einen breiten Teil der chilenischen Bevölkerung getragen wurde. Durch diesen Widerstand konnte sie die Regierung zur Berufung einer Verfassungsgebenden Versammlung bewegen\, um die Verfassung aus der Militärdiktatur zu überwinden. 2022 scheiterte jedoch der Versuch\, eine progressive Verfassung zu implementieren. \nAm 29. September sind fünf Aktivist*innen aus Chile bei uns zu Gast. Sie werden aus einer Innenperspektive über diese Kämpfe berichten\, wie es um die Situation in Chile historisch und heute aussieht. Gemeinsam wollen wir in internationalen Austausch treten und diskutieren welche Relevanz diese Erfahrungen für unsere Kämpfe in Deutschland haben können. \n\nKooperation: Rote Hilfe Stuttgart\, Aktionsbündnis8März\, Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung\n\n\n::::: español :::::\nEl Golpe militar de 1973\, el Estallido Social de 2019 y el Chile de hoy. \nCinco compañerxs de Chile nos hablan sobre 50 años de resistencia y represión. \nFecha del Evento: 29 de septiembre\, 19.00 hrs\, Linkes Zentrum Lilo Herrmann \nHace 50 años\, la Junta Militar en torno a Augusto Pinochet\, con el apoyo de Estados Unidos\, derrocó al gobierno de Salvador Allende\, gobierno elegido democráticamente y que intentaba crear una sociedad socialista en el país. Pinochet no sólo llevó a Allende al suicidio\, sino que también instauró una de las dictaduras más sangrientas y represivas de América del Sur\, marcada entre otras cosas por los llamados „Desaparecidos“. Como resultado\, Chile se convirtió en el primer laboratorio del neoliberalismo\, a expensas de la sociedad civil. Marcados por este sufrimiento\, en 2019 estallaron levantamientos sociales en los que el movimiento feminista y el estudiantado luchador jugaron un papel central\, contando además con el apoyo de gran parte de la población chilena. A través de esta resistencia\, pudieron persuadir al gobierno del momento de convocar una Asamblea Constituyente para derrocar la constitución de la dictadura militar. En 2022\, sin embargo\, los intentos de implementar una constitución progresista fracasaron. \nEl 29 de septiembre cinco activistas de Chile serán nuestros invitados y nos contarán desde una perspectiva interna\, cómo es la situación en Chile históricamente y hasta el día de hoy. Juntos queremos iniciar un intercambio internacional y discutir qué relevancia pueden tener estas experiencias para nuestras luchas en Alemania.
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