Die Polizei war stark vertreten und schickanierten die Anwesenden an den Mahnwachen konstant. Nachdem die Kundgebung am genehmigten Ort zunächst nicht zugelassen wurde, blieb seitens der Polizei nichts unversucht, um die Kundgebung und den Protest zu verunmöglichen: AktivistInnen, die Flyer auf dem Gehweg an Passanten verteilten, wurden aufgefordert den Weg zu verlassen und nur von der Wiese aus mit Rücken zur Kaserne zu stehen. Es gab auch einige Verhaftungen von AntimilitaristInnen, die versuchten sich ein Bild vom sogenannten „Tag der Bundeswehr“ zu machen. Gegen diese wurden Platzverweise ausgesprochen, dabei berief sich die Polizei auf das Hausrecht der Bundeswehr. Trotzdem gelang es Aktiven, in das Gelände einzudringen und ein Die-In zu machen. Auch wurden Fotos von einem Stand des „Tags der Bundeswehr“ in Stetten am Kalten Markt geleakt, an denen deutlich zu sehen ist, wie Kinder an Maschienengewehre gelassen werden. Es ist und bleibt unerträglich, dass das Ausbilden zum Töten so verharmlost wird!
Quelle der Bilder
Veranstaltung: Beratung zur Verweigerung der Wehrpflicht
Die Wehrpflicht bedeutet, ein Jahr deines Lebens abzugeben – für Konflikte, die andere entschieden haben, aus Interessen, die nicht deine sind. Wer verpflichtet wird, muss die Folgen tragen: körperlich, psychisch, manchmal lebenslang. Nicht die, die Weiterlesen